6 gute Gründe für einen Content-Plan Content Tipps, Social Media Strategie, Tutorials

 

Für manche Seitenbetreiber beginnt jeder Facebook-Tag mit folgendem Problem: „Ich weiß in der Früh einfach nie, was ich heute posten soll.“ Das ist genauso stressig wie zu Mittag etwas kochen zu müssen ohne zu wissen WAS“. Die Lösung heißt Contentplanung! Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.

Je kleiner ein Unternehmen ist, desto weniger Zeit bleibt oft für jene Dinge, die nicht direkt mit dem Kerngeschäft zu tun haben. So rutschen auch Social Media Aktivitäten auf der Prioritätenliste ganz schnell nach unten. Häufig genannte Gründe dafür lauten: keine Zeit, keine Ideen, kein Plan. In diesem Artikel erfahren Sie, welchen Sinn ein Content-Plan macht und wie sie damit Ihren Social Media Alltag erleichtern können.

 

Alles beginnt mit der persönlichen Einstellung gegenüber Social Media

Nichts ist mühsamer als sich jeden Tag aufs Neue den Kopf darüber zu zerbrechen, was man denn gerade posten kann. Schnell entsteht das Gefühl „ich muss jetzt unbedingt etwas veröffentlichen“ und dann nimmt man eben irgendetwas, dass einem gerade unterkommt. Von relevanten Inhalten kann dann oft keine Rede mehr sein, Hauptsache es geht etwas online.

 

Falscher Ansatz!

Auf diese Art und Weise entsteht ein Stressgefühl und eine innere Negativ-Haltung gegenüber Social Media. Sie liefern immer schlechteren Content und verlieren am Ende total das Interesse an Ihrem Social Media-Auftritt, weil Sie der Überzeugung sind, dass ihre Anstrengungen ohnehin keinen Sinn machen. Auf Ihrer Seite gibt es kaum Interaktion. Das ist auch kein Wunder, denn Ihre Fans und Follower merken sehr wohl, wie sehr Sie sich wirklich für sie interessieren oder auch nicht. Soviel sollte Ihnen klar sein:

 

Wer keinen Bock auf Social Media hat, kommt bei den Usern auch so rüber!

Aber was tun? Für´s erste geht es darum zu erkennen, welchen Nutzen Ihnen Social Media Aktivitäten bringen. Hier kommt die Strategie ins Spiel. Haben Sie erst einmal Ziele und Zielgruppe definiert, können Sie auch diese Stressgedanken loswerden, die Sie persönlich mit Social Media verbinden. Bleibt immer noch der Zeitaufwand. Ja, Sie werden tatsächlich eine gewisse Zeit für Ihre Social Media Aktivitäten aufwenden müssen, um Ihre Ziele zu erreichen. Es muss aber nicht in diesem Stress ausarten, von dem zuvor die Rede war.

 

Gute Content-Planung ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg!

Mit einem Content-Plan schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  1. Sie müssen nicht immer ans Posten denken und fühlen sich nicht gestresst
  2. Es stehen Ihnen immer genügend Inhalte zur Verfügung
  3. Sie behalten alle wichtigen Ereignisse und Jahrestage (etwa Weihnachten, Muttertag, Ihre eigenen Marketingaktionen) im Blick
  4. Relevante Inhalte: Sie posten, was Ihre Fans interessiert
  5. Sie posten zum richtigen Zeitpunkt
  6. Sie können Ihre Posts vorplanen, sodass diese automatisch zum gewünschten Zeitpunkt online gehen

 

Bei all dem, muss natürlich immer genügend Raum für Spontanität bleiben, etwa bei aktuellen Ereignissen. Gehen Sie darauf ein und suchen Sie einen Bezug zu Ihrem Unternehmen. Verschieben Sie wenn nötig andere Posts auf einen späteren Zeitpunkt. Aktuelle Ereignisse werden im Internet und in den sozialen Medien vermehrt gesucht und beachtet. Natürlich bringt es nur dann etwas, wenn Sie eine plausible Verbindung zu Ihrem Unternehmen schaffen können.

 

Wer gut plant, hat weniger Stress – Arbeiten Sie mit Listen:

  • Sammeln Sie Ideen zu relevanten Inhalten
  • Sammeln Sie Links zu interessanten Artikeln
  • Bereiten Sie (mindestens für eine Woche) Ihre Blogartikel vor. Über Facebook können Sie dann dorthin verlinken
  • Bereiten Sie Bild-Posts mit Statements zu relevanten Themen vor
  • Überlegen Sie sich Posting-Serien
  • Denken Sie über Video-Posts nach
  • Legen Sie sich ein Bildarchiv mit rechtlich geklärten Bildmaterial an
  • Bereiten Sie die Posts für einen bestimmten Zeitraum vor, etwa für ein Monat und planen Sie diese Beiträge vor
  • Nutzen Sie dazu die Planungsfunktion von Facebook oder eines Dritt-Tools
  • Wenn sie selbst keine Kapazitäten zur Erstellung Ihres Content-Plans haben, denken Sie einfach darüber nach, ob Sie sich Unterstützung von einem externen Anbieter holen möchten. Mehr dazu im Beitrag Content Produktion von eishofer.com.

 

Qualität vor Quantität

Auf Facebook & Co kommt es schon lange nicht mehr drauf an, möglichst viel zu posten, sondern Inhalte zu veröffentlichen, die für Ihre Zielgruppe interessant sind. Inhalte sind dann gut, wenn sie für Ihre Fans und Follower relevant sind und gleichzeitig auf Ihre strategischen Ziele einzahlen. Die regelmäßigen Änderungen des Facebook-Algorithmus sollten Sie dabei ebenfalls im Auge behalten. Wenn etwa Videos, die direkt auf der Plattform hochgeladen werden, vom Algorithmus mit mehr organischer Reichweite belohnt werden, sollten Sie sich überlegen, welche Möglichkeiten Sie haben, Bewegtbild-Content zu produzieren. Dass die Erstellung von Video-Content nicht immer kompliziert sein muss, lesen Sie hier

 

Unterstützen Sie Ihre Inhalte mit bezahlten Anzeigen!

Auch wenn es für viele Seitenbetreiber immer noch unpopulär klingt: Planen Sie einen Budgetposten für Werbeschaltungen ein. Die organische Reichweite wird durch den Facebook-Algorithmus gesteuert. Dieser wird immer wieder verändert. Damit Ihre Inhalte von mehr Nutzern gesehen werden, können Sie Facebook-Anzeigen schalten. Überlegen Sie sich, welches unternehmerische Ziel mit der jeweiligen Anzeige verfolgt werden soll. Facebook-Anzeigen haben nämlich den Vorteil, dass Sie Ihre Zielgruppe exakt auswählen und vor allem jene Menschen erreichen können, die sich wirklich für Ihre Sache interessieren.

 

About Author

Astrid Eishofer

Als diplomierte Social Media Managerin aus Wien berate ich Sie gerne bei Ihren ersten Schritten am Social Media Parkett, unter anderem im Rahmen meiner individuellen Social Media Trainings für KMU, Gründer und Social Media Einsteiger. Sie wollen mehr erfahren? Kontaktieren Sie mich - Ich freue mich auf Sie! Das Kontaktformular finden Sie rechts oben im pinken Balken.

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