6 Dinge, die Ihre Facebook-Freunde extrem nerven Social Media Strategie

Egal ob Privatprofil oder Seite – Facebook bietet seinen Nutzern zahlreiche Funktionen an, mit denen die Eigenvermarktung angekurbelt werden soll. Was für manche nach einer willkommenen Gelegenheit aussieht, kann für andere wirklich lästig sein. Von dem abgesehen, landet man schnell in der Spam-Schublade. Auch deshalb sollten Sie sich gut überlegen, welche Knöpfe Sie drücken, sonst sind Sie Ihre Facebook-Freunde schneller wieder los, als Ihnen lieb ist. Wenn es ganz doof läuft, werde Sie vielleicht noch gemeldet oder müssen mit anderen Folgen rechnen. Wenn dies allerdings nicht Ihre Absicht ist, finden Sie hier ein paar nützliche Tipps, wie Sie Ihre Facebook-Freunde nicht verärgern:

 

  1. Fügen Sie Ihre Freunde nicht einfach ungefragt zu irgendwelchen Gruppen hinzu!

Glauben Sie mir: Niemand wartet darauf, bei einer Gruppe dabei zu sein, die er sich nicht selbst ausgesucht hat. Wirklich niemand. Wenn Sie denken, dass Ihre Gruppe für einige Ihrer Freunde interessant ist, dann können Sie gerne anfragen, ob diese Person beitreten möchte, aber tun Sie es nicht einfach ungefragt. Wenn Sie auf Ihre Gruppe aufmerksam machen möchten, veröffentlichen Sie einfach einen Post in Ihrer Chronik. Auch sponsored Posts oder andere bezahlte Anzeigen sind ein guter Weg zu mehr Aufmerksamkeit.

 

2. Schicken Sie nicht Ihre Veranstaltungen über den Messanger an alle Facebook-Freunde!

Gleiches gilt übrigens auch für sämtliche Botschaften, die zur Promotion von allen möglichen Dingen gilt: der Messenger ist für solche Dinge tabu. Auch hier klingelt schnell der Spam-Alarm. Der Messenger dient zur Kommunikation zwischen Facebook-Freunden, die sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit austauschen möchten. Natürlich kann man auch über Veranstaltungen oder ähnliches reden, aber nicht eine allgemeine Nachricht an sämtliche Kontakte schicken ohne sich vorher zu überlegen, ob die Empfänger ein Interesse daran haben könnten. Noch ein kleiner Tipp zur Messenger-Nutzung: Wie bei jeder Kommunikation, die im Internet stattfindet, gilt: Zu private Dinge und alles was geheim bleiben soll, hat im Datenhigway nichts verloren. Besprechen Sie das lieber face to face.

 

3. Fordern Sie nicht permanent Ihre Freunde auf, Beiträge zu liken!

Jeder ist seines eigenen Facebook-Accounts Chef. Wenn Ihre Freunde wenig mit Ihrem Privatprofil interagieren, kann das viele Gründe haben. Vielleicht sind sie einfach nicht interessiert an Essenbildern oder Familienimpressionen. Facebook ersetzt  persönliche Kontakte im realen Leben nicht und manche Menschen pflegen Freundschaften lieber in der analogen Welt. Wenn sich allerdings auf Ihrer Facebook-Seite nichts tut, sollten Sie Ihre Strategie überdenken und Ihre Inhalte genauer analysieren. Im Übrigen sollte das ohnehin regelmäßig geschehen. Das Bewerben von Beiträgen ist zielführender als Freunde regelmäßig zu bitten, die eigenen Beiträge zu liken.

 

4. Verschicken Sie nicht wahllos Einladungen für andere Facebook-Seiten

Die Einladungsfunktion bei Facebook-Seiten kann ebenfalls sehr verführerisch sein. Auch hier gilt: Überlegen Sie sich, wen das Thema in Ihrem Freundeskreis wirklich interessiert und laden Sie nicht einfach alle Freunde ein, wenn diese absolut nichts mit dem Thema der Seite verbindet. Denken sie erst gar nicht daran, Ihre Einladungen jeder Woche aufs Neue zu verschicken. Wenn jemand die Einladung nicht annimmt, will er eben nicht. Auch hier gilt: Mit bezahlte Anzeigen können Sie ihre  Zielgruppe gut erreichen und Seiten-Likes generieren.

Auch an dieser Stelle noch ein Hinweis für Seitenbetreiber: Es zählt nicht alleine die Anzahl der Fans. Sie sollten sich unbedingt auch darüber Gedanken machen, was Ihre Fans für Sie bzw- Ihr Unternehmen bedeuten – Stichwort: Strategie.

 

5. Markieren Sie keine Facebook-Freunde in Beiträgen, wenn diese nicht wirklich damit zu tun haben!

Selbst wenn Ihre Facebook-Freunde mit dem Beitrag zu tun haben, fragen Sie zuerst, ob ihnen das recht ist! Zeigen Sie einfach Respekt gegenüber der Privatsphäre anderer Menschen. Ein Beispiel: Nicht jeder möchte in einem Beitrag markiert werden, nur weil er auf derselben Veranstaltung war wie Sie. Noch ein Beispiel: Viele Seitenbetreiber versuchen immer noch durch das Markieren von Privatprofilen die Reichweite ihrer Seitenbeiträge zu erhöhen. Das widerspricht den Nutzungsbedingungen und es ist auch für die User mehr als lästig.

Wie Sie Markierungen in Facebook-Beiträgen wieder entfernen können, lesen Sie in diesem Artikel

 

6. Laden Sie nicht wahllos Bilder von Menschen hoch ohne deren Einverständnis einzuholen!

Ein absolutes NO GO! Einerseits verletzen Sie damit Persönlichkeitsrechte und andererseits gilt auch hier: Die Privatsphäre Dritter sollte jedem heilig sein.

 

FAZIT:

Auf meiner täglichen Reise durch die sozialen Medien begegnen mir die hier aufgezählten Dinge regelmäßig. Dabei  ist nicht jedem Facebook-Nutzer klar, was auf der Plattform zu den NO GOs zählt und wie mit den permanenten Aufforderungen von Facebook umzugehen ist, wenn es darum geht neue und alte Funktionen zu nutzen. Dieser Artikel soll zur Aufklärung beitragen und jenen Nutzern Unterstützung bieten, die sich diese wünschen. Natürlich erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es gäbe nämlich noch viele Dinge hinzuzufügen, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;-).

Wenn Sie jemanden kennen, den dieser Artikel weiterhelfen kann, scheuen Sie sich nicht, ihn zu teilen.

About Author

Astrid Eishofer

Als diplomierte Social Media Managerin aus Wien berate ich Sie gerne bei Ihren ersten Schritten am Social Media Parkett, unter anderem im Rahmen meiner individuellen Social Media Trainings für KMU, Gründer und Social Media Einsteiger. Sie wollen mehr erfahren? Kontaktieren Sie mich - Ich freue mich auf Sie! Das Kontaktformular finden Sie rechts oben im pinken Balken.

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